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Ei, ei, ei … wann kommt der Osterhase vorbei?

Schon nächsten Sonntag ist Ostersonntag … Anlass genug, um auf die Missstände in der Eierproduktion aufmerksam zu machen, denn jedes Jahr zu Ostern werden Eier gekauft, jede Menge Eier! Schließlich müssen Eier gekocht, bemalt, gefärbt und versteckt werden. Nicht zu vergessen sind die Eier im Kuchen für das österliche Kaffeetrinken oder im süßen Brot für den Frühstückstisch. Vielleicht gibt es mittags noch Eier in Senfsoße oder Omlett.

Da stellt sich doch die Frage, wo denn all diese Eier herkommen und wie es den Hühnern geht, die diese enorme Kraftleistung vollbringen. Dies haben sich auch die Tierrechtsortsgruppen Heidelbergs gedacht:

Das peta2 Streetteam hat am Samstag, den 21. März 2015, in Heidelberg auf das sog. Sexen der Küken in der Eierproduktion aufmerksam gemacht, denn jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 50 000 000 Küken vergast oder lebendig geschreddert, weil sie männlich und daher für die Eier-Industrie unrentabel sind. Ein Aufziehen der Küken zur Mast lohnt sich nicht, da die hochspezialisierten Legehühner nicht genügend Brustfleisch ansetzen. Für die Industrie ist es die günstigste, einfachste und praktikabelste Lösung die männlichen Küken als Nebenprodukt im Abfall zu entsorgen. Ich war bei der Aktion dabei, da ich der Meinung bin, dass es gesellschaftlich nicht akzeptiert werden darf, dass empfindsame Lebewesen millionenfach am ersten Tag ihres Lebens getötet werden, nur weil sie für die Industrie unrentabel sind.
http://www.eier.peta2.de/

Küken aussortieren (männl./weibl.) in einer Brüterei - 2001 - (c)PETA

Küken aussortieren (männl./weibl.) in einer Brüterei – 2001 – (c)PETA

Küken "sexen"(männl./weibl.) in einer Brüterei - 2001 - (c)PETA

Küken „sexen“(männl./weibl.) in einer Brüterei – 2001 – (c)PETA

Aussortierte Küken in einer Brüterei - 2001 - (c)Peta

Aussortierte Küken in einer Brüterei – 2001 – (c)Peta

Biohühnerfarm (09/2012) - Edeka Twistringen - (c)PETA

Biohühnerfarm (09/2012) – Edeka Twistringen – (c)PETA

 
Die Aktionsgruppe Heidelberg der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hatte am verkaufslangen Samstag (28.03.2015) in der Fußgängerzone eine Aktion zur Eierproduktion auf die Beine gestellt. Das Motto lautete: „Ostern ohne Ei – geht das?“ Da Eier ein zentraler Bestandteil des Brauchtums um Ostern sind, werden sich diese Frage auch einige der Passanten gestellt haben. Ich kann hier nur sagen: „Natürlich geht das!“ – den Hühnern zuliebe. Wie beengt diese ihr kurzes Leben verbringen müssen, wurde den Vorbeigehenden deutlich und eindrücklich vor Augen geführt. Es wurden viele Flyer verteilt und Interessierte konnten sich zudem darüber informieren, wie man das Ei beim Kochen oder Backen ersetzen kann und welche veganen Alternativen es für das Osternest gibt.
http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberger-Tierschuetzer-Ostern-geht-auch-ohne-Eier-_arid,86246.html

Wer sich noch weitergehend über die Eierproduktion informieren will, der schaue hier:
http://chick.org.il/deutsch/index.html#main
http://www.veganblatt.com/huehner-eier
http://www.peta2.de/eier

Damit Ostern auch für Tiere zum Feiertag wird!!
http://www.peta.de/ostern-auch-fuer-tiere-ein-feiertag#.VRlVUuHLKyM

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